JAPANISCHE
ENZEPHALITIS

Die Japanische Enzephalitis ist eine potentiell tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die vor allem in Asien vorkommt. (Quelle)

Japanische Enzephalitis Flyer
Japanische Enzephalitis Poster
Für mehr Information kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wichtige Fakten

  • Die Japanische Enzephalitis (JE) ist eine seltene Reisekrankheit, die jedoch schwerwiegende Folgen haben kann (1)
  • In 24 asiatischen Ländern inklusive Japan tritt die Krankheit endemisch auf (1)
  • Verursacht wird JE durch einen Stich von Stechmücken (Culex sp.), die den JE Virus in sich tragen (1-3)
  • JE bewirkt eine Hirnhautentzündung mit Folgen wie Koma, Paralyse oder sogar Tod (2,3)
  • Überlebende einer JE-Erkrankung können dauerhafte körperliche und psychische Schäden erleiden (1,3)
  • Gegenwärtig gibt es keine spezifische Behandlung für JE (2)
  • Nur durch Impfung und das Vermeiden von Stechmücken-Stichen kann man sich vor JE schützen (2)

Was ist JE?

Die Japanische  Enzephalitis (JE) ist eine potentiell schwerwiegende Erkranung (2) hevorgerufen durch das Japanese Enzephalitis-Virus, welches zur gleichen Familie wie z.B. das FSME-Virus, Zika-Virus, Denguefieber-Virus oder Gelbfieber-Virus gehört. (1,4) In Asien ist JE die Hauptursache für virale Enzephalitis. (2) Sie wird durch einen Stechmückenstich, hauptsächlich Culex-Spezies übertragen, die zuvor ein mit dem JE-Virus infiziertes Tier gestochen haben. (1-3)
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Wo tritt JE auf?



Angelehnt an: Centers for Disease Control and Prevention. Yellow Book 2016. Chapter 3 Infectious Diseases Related to Travel. Japanese Encephalitis. July 2015

In 24 Ländern Asiens und im West-Pazifik gilt JE als endemische Krankheit.(1,2) Das Virus wird durch Stechmücken hauptsächlich in landwirtschaftlichen Gebieten übertragen; es gibt einen Zusammenhang mit Reisanbau und Bewässerung mit Überflutung. In klimatisch gemäßigteren Zonen Asiens tritt die Übertragung saisonal auf; man geht davon aus, dass JE am häufigsten im Sommer und Herbst auftritt. In den Subtropen und Tropen variiert die Übertragung von JE und die Krankheit kann ganzjährig auftreten. (1)

Wer kann an JE erkranken?

Jeder, der in endemische Gebiete reist, ist dem Risiko einer JE-Erkrankung ausgesetzt. (1) Reisende, die planen, in ländlichen Gebieten ihre Zeit im Freien zu verbringen oder Freizeitaktivitäten wie Camping, Wandern, Trekking, Radfahren, Fischen, Jagen oder Landwirtschaft nachzugehen, sind besonders gefährdet. Der Aufenthalt in einer Unterkunft ohne Klimaanlage, Fenstergitter oder Moskitonetz kann ebenfalls das Risiko für Reisende erhöhen. (2)

Was sind die Symptome und Langzeitfolgen von JE?

Die meisten mit JE infizierten Personen zeigen keine Symptome und erleben keinen Ausbruch der Krankheit. (1) Eine aktue Hirnhautentzündung (Enzphalitis) kann zwischen 5 und 15 Tagen nach der Infektion beobachtet werden. (1) Dies zeigt sich in Form eines plötzlichen Fieberanfalls. Kopfschmerzen sowie Erbrechen können auftreten und zu einer Hirnhautentzündung fortschreiten. Der psychische Zustand der Person kann sich verschlechtern und neurologische Veränderungen können auftreten. Körperliche Schwäche und Bewegungsstörungen wie Zittern, Muskelsteifheit sowie Krampfanfälle können zu Koma und Lähmung führen. (1-3) In ungefähr zwei Drittel der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. (1,2) Bei den Überlebenden leidet ein Drittel bis die Hälfte der Betroffenen an irreversiblen neurologischen, kognitiven oder psychiatrischen Störungen. (1)

Wie kann JE behandelt werden?

Derzeit gibt es keine wirksame Behandlung gegen JE. Es kommen lediglich unterstützende und intensivmedizinische Maßnahmen zum Einsatz. Vorbeugung ist die einzige Möglichkeit, sich vor der Krankheit zu schützen. (1,3)



Referenzen

  1. Centers for Disease Control and Prevention. Yellow Book 2016. Chapter 3 Infectious Diseases Related to Travel. Japanese Encephalitis. July 2015. wwwnc.cdc.gov
  2. Centers for Disease Control and Prevention. Japanese Encephalitis. Frequently Asked Questions. August 2015. cdc.gov
  3. PATH. Landmark protection for Asia’s children. path.org
  4. Fit for Travel. Zika Virus Infection. fitfortravel.nhs.uk

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